Kantonspolizei warnt vor Telefonbetrug
Aktuell geben sich Betrügerinnen und Betrüger unter anderem als Bankmitarbeitende aus. Die jüngsten Meldungen betreffen eine betroffene Person in Gossau (29. Oktober 2026) und eine Person in Mels (31. Oktober 2026). Dabei behaupten die Betrüger beispielsweise, es stehe eine verdächtige Zahlung des Kontos bevor. Wir diese verneint, erklären sie, das Geld auf dem Konto sei nicht mehr sicher. Anschliessend bieten sie vermeintliche Hilfe an und fordern die Betroffenen dazu auf, Bargeldbeträge abzuheben und einer Abholperson zu übergeben.
Telefonbetrug kennt jedoch viele Formen. Betrügerinnen und Betrüger geben sich beispielsweise auch als Polizei, Staatsanwaltschaft, Behördenmitarbeitende oder andere vermeintliche Vertrauenspersonen aus. Häufig bauen sie Zeitdruck auf, lösen Angst aus oder verlangen, mit niemandem über den Anruf zu sprechen.
Bei Unsicherheit gilt: Gespräch beenden und selbst zurückrufen. Verwenden Sie dafür nur eine bekannte und offiziell publizierte Telefonnummer Ihrer Bank oder der betreffenden Stelle. Im Zweifel können Sie sich auch an die Polizei wenden.
Geben Sie kein Geld, keine Passwörter und keine persönlichen Daten an Personen weiter, die Sie unerwartet kontaktieren.
Haben Sie bereits Geld oder Wertgegenstände übergeben oder besteht weiterhin Kontakt zur Täterschaft? Melden Sie sich bei der Polizei. Im Notfall: 117.
Weitere Informationen und Verhaltenstipps:
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