Inferno in Crans-Montana: Sargans trauert mit

8. Januar 2026
Die Brandkatastrophe von Crans-Montana hallt nach – und erschüttert landesweit. Am nationalen Trauertag von morgen Freitag, 9. Januar, will auch die Gemeinde Sargans ihr Zeichen der Solidarität, der Trauer und des Mitgefühls setzen.

Das Inferno von Crans-Montana hat in der Silvesternacht 40 Todesopfer und über 100 teils schwer verletzte Personen gefordert. Während die Bilder der verheerenden Brandkatastrophe weiterhin um die Welt gehen und die Ermittlungen dazu täglich neue Erkenntnisse ans Licht bringen, nimmt die Schweiz Anteil an der Trauer der Angehörigen und Familien der Brandopfer. So haben der Bund und die drei Landeskirchen zu einem nationalen Trauertag ausgerufen. Er ist auf morgen Freitag, 9. Januar 2026, angesetzt.

Nicht nur wird in Crans-Montana selbst im Beisein von Bundespräsident Guy Parmelin eine offizielle Gedenkfeier abgehalten werden, auch läuten die katholischen, die reformierten und die christkatholischen Kirchen landein, landaus um 14 Uhr zu einer Schweigeminute für die Brandopfer.

Fünf Minuten innehalten

Auch in Sargans folgen die reformierte und die katholische Kirche den Weisungen des Bistums und setzen nach dem Stundenschlag um 14 Uhr mit einem fünfminütigen Glockengeläut ein Zeichen des Innehaltens.

Auch die politische Gemeinde Sargans will ein Zeichen der Solidarität setzen. Sie wird morgen Freitag die Gemeindefahnen auf öffentlichem Grund auf halbmast setzen. Gemeindepräsident Stefan Kohler drückt indes seine tiefe Betroffenheit aus: "In Gedanken sind wir alle bei den Brandopfern und deren Angehörigen in Crans-Montana. Sie sollen durch die gelebte Solidarität und unsere Verbundenheit Trost und Kraft erfahren."

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