Sargans bietet die vielfältigsten Sehenswürdigkeiten
Schauen Sie selber und gewinnen Sie einen ersten Eindruck unter der Website


www.sargans-tourismus.ch
Im Schloss
Reich an Geschichte und Sehenswürdigkeiten, ist das Schloss mit seinen verschiedenen Ausstellungen ein attraktives Ausflugsziel. In den historischen Räumlichkeiten werden Köstlichkeiten aus der Schlossküche angeboten. Obwohl das Schloss an und für sich schon Museum ist, beherbergt der Schlossturm seit 1983 das neue Museum Sarganserland. Auf sechs Geschossen wird thematisch gezeigt, wie die Menschen im Sarganserland früher lebten.
⇒ Ur- und Frühgeschichte
⇒ Fauna, Flora und Geologie
⇒ Burgen und Städte
⇒ Recht und Gericht
⇒ Vielfältiges altes Handwerk
⇒ Eisenbergbau am Gonzen
⇒ Wohnung, Nahrung, Kleidung, Spiel
⇒ Alp-, Wald- und Wasserwirtschaft
⇒ Brauchtum
⇒ Zwei Tonbildschauen
Das Museum errang in 1984 in Paris von 64 europäischen Bewerbern aus 17 Ländern den Europapreis "Museum des Jahres".
Im Römischen Gutshof
Der römische Gutshof ist heute nur noch in Teilen erhalten. Er fiel entweder im Jahr 270 oder 288 nach Christus einem Alamannensturm zum Opfer oder wurde durch einen Bergsturz vom Gonzen her teilweise zerstört.
Im Gonzenbergwerk
Das stillgelegte Eisenbergwerk im Gonzen kann auf Voranmeldung besichtigt werden. Ausgerüstet mit Helm und Stollenlampen wird das Gonzen-Express bestiegen. Eine zwei Kilometer lange Fahrt durch den Basisstollen führt bis in den Hauptbahnhof 600 Meter unter den Wartauer Bergen. Ein Film stimmt auf den anschliessenden Rundgang ein. Die Entstehung des Erzlagers, des Gebirges, die Such- und Abbauarbeiten werden erläutert. Der gesicherte Rundgang führt durch Kalkstollen, Fahrungen, Galerien, Abbauten, vorbei an Silos, Verwerfungen, Pfeilern, Schüttelrutschen, Schrappern, Winden, Rollis, Fördertonnen und weiteren Werkzeugen und Geräten. Man spürt den Wetterzug, geniesst die Stille und die Dunkelheit des Berges.
Im Rheinau Giessen
Die alten Giessen in der Rheinebene bei Sargans sind vielerorts ausgetrocknet. Seit einigen Jahren gibt es Initiativen zur Wiederbelebung dieser wertvollen Kleingewässer. Im Winter 2002/03 wurde ein Seitenarm des Silbergiessens geöffnet.
Giessen sind Grundwasseraufstösse, die parallel zum Hauptfluss durch die Talebene abfliessen. Als Folge der Absenkung des Rheinbettes sind seit den 70er Jahren die meisten Giessen in der Rheinebene ausgetrocknet. Seit 1991 bestehen Projekte zur Wiederbewässerung der zum Teil aufgefüllten oder als Abfalldeponien missbrauchten Giessenläufe.
1996 wurde die Stiftung Rheinaugiessen gegründet, um die Giessen und ihr natürliches Umfeld wieder zu beleben. 1999 konnte mit dem Silbergiessen der erste Giessenlauf wieder geöffnet und mit natürlich aufstossendem Wasser neu belebt werden. Inzwischen ist er ein bedeutendes Laichgebiet für verschiedene Fischarten geworden.
